Datentage handeln: PCE, BIP und Arbeitsmarkt im Kleinkonto

An Tagen mit großen Konjunkturdaten springen Kurse oft schon in der ersten Minute weit. Ein enger Stop wird dann nicht zum Stop-Preis ausgeführt, sondern deutlich schlechter. Das gilt besonders für kleine Konten, bei denen schon ein paar Euro Verlust zählen.

Drei Regeln für Datentage

  1. Termin vorher kennen: Trag PCE, BIP, Arbeitsmarktbericht (meist der erste Freitag im Monat) und Inflationsdaten in den Kalender. Frag am Vorabend: Ist morgen ein Datentag?
  2. Halbe Positionsgröße oder Pause: Rechne mit doppeltem Slippage. Dann halbiere die Stückzahl, damit das Risiko in Euro gleich bleibt.
  3. Erst die Reaktion, dann der Einstieg: Warte 15 bis 30 Minuten nach der Veröffentlichung. Wenn der Kurs eine Richtung hält, ist das ein besseres Signal als der erste Ausschlag.

Beispielrechnung

Risiko pro Trade 8 €, Stop 1 % unter Einstieg. Normal: Position 800 €. Datentag mit erwartetem Slippage von 0,5 %: effektives Risiko 1,5 % statt 1 %, also Position auf rund 530 € senken, damit weiter 8 € das Maximum sind.

Mehr dazu: Termine und Nachrichten filtern, Slippage und Limit-Orders, Checkliste vor jeder Order.

Keine Anlageberatung; Handel kann zu Verlusten führen.

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Weiterführend: Werkzeuge und Gratis-Rechner von lateshift