Trading-Journal führen: 7 Felder, die wirklich zählen
Ein Journal ist das günstigste Werkzeug, um aus Fehlern zu lernen. Es muss nicht aufwendig sein. Diese sieben Felder reichen.
Datum und Symbol: Wann und was.
Setup: Aus welchem Grund bist du eingestiegen (Ausbruch, Rücksetzer, Nachrichten)? Ein Wort genügt.
Einstieg, Stop, Ziel: Vor der Order notieren, nicht danach.
Risiko in Geld: Einstieg minus Stop, mal Stückzahl.
Ergebnis nach Gebühren: In Geld und in R (Vielfaches des Risikos).
Planbefolgung: Ja oder nein. Hast du Stop und Ziel eingehalten?
Eine Zeile Lehre: Was machst du beim nächsten Mal anders?
Auswertung nach 20 Trades
Berechne Trefferquote, durchschnittlichen Gewinn und Verlust in R sowie den Erwartungswert: Trefferquote mal Ø-Gewinn minus Verlustquote mal Ø-Verlust. Ist er negativ, ändere das Setup, nicht die Positionsgröße. Sortiere außerdem nach Planbefolgung. Oft stammen die größten Verluste aus Trades, bei denen der Plan gebrochen wurde.
Typische Fehler
Nur Gewinner eintragen.
Gebühren weglassen.
Zu viele Felder, sodass das Journal nach einer Woche liegen bleibt.
Eine fertige Vorlage mit Rechner und Checkliste: Risikokit (7 €).
Keine Anlageberatung; Handel kann zu Verlusten führen.