Welcher Zeitrahmen passt, hängt weniger von Vorlieben ab als von Zeit, Gebühren und Nerven. Vier Fragen helfen bei der Entscheidung.
Daytrading braucht Aufmerksamkeit in den ersten ein bis zwei Stunden nach Eröffnung. Wer arbeitet, ist mit Swing-Trades auf Tagesbasis besser bedient: Setup abends prüfen, Order mit Stop hinterlegen.
Mehr Trades bedeuten mehr Spread und Gebühren. Rechne vorher in R: Kosten geteilt durch Risiko. Liegen sie über 10 % des Risikos, ist der Zeitrahmen zu kurz für dein Konto.
Daytrading liefert viele kleine Ergebnisse und damit schnelle Serien. Swing liefert wenige, dafür größere Schwankungen über Nacht (Lücken über den Stop hinaus sind möglich).
Je mehr Trades pro Woche, desto schneller sagt dein Journal, ob der Erwartungswert positiv ist. Mit 3 Swing-Trades im Monat dauert das Monate.
Starte mit einem Zeitrahmen, definiere Stop und Ziel in R und führe 30 Trades Journal, bevor du wechselst. Dies ist keine Anlageberatung.
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