Stop-Loss-Arten im Vergleich: fest, ATR, Trailing

Der Stop entscheidet, wie viel ein Fehltrade kostet. Drei gängige Varianten und wann sie passen.

  1. Fester Stop unter Struktur: unter dem Tief der Eröffnungsspanne oder dem letzten Swing-Tief. Vorteil: logisch begründet. Nachteil: Abstand schwankt, die Stückzahl muss angepasst werden.
  2. ATR-Stop: Einstieg minus 1,5 × ATR(14). Passt sich der Volatilität an, schützt vor Rauschen bei unruhigen Werten.
  3. Trailing-Stop: zieht mit dem Kurs nach, etwa unter dem Tief der letzten drei Kerzen. Sichert Gewinne, wird aber in Seitwärtsphasen oft früh ausgelöst.

Praxis: Stop zuerst festlegen, daraus die Stückzahl berechnen (Risiko in Euro geteilt durch Abstand). Nie den Stop weiter weg ziehen. Im Journal festhalten, welche Stop-Art welchen Erwartungswert hatte.

Dazu: Checkliste vor jeder Order und das Risikokit (7 €).

Keine Anlageberatung; Handel kann zu Verlusten führen.

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