Der Stop entscheidet, wie viel ein Fehltrade kostet. Drei gängige Varianten und wann sie passen.
Fester Stop unter Struktur: unter dem Tief der Eröffnungsspanne oder dem letzten Swing-Tief. Vorteil: logisch begründet. Nachteil: Abstand schwankt, die Stückzahl muss angepasst werden.
ATR-Stop: Einstieg minus 1,5 × ATR(14). Passt sich der Volatilität an, schützt vor Rauschen bei unruhigen Werten.
Trailing-Stop: zieht mit dem Kurs nach, etwa unter dem Tief der letzten drei Kerzen. Sichert Gewinne, wird aber in Seitwärtsphasen oft früh ausgelöst.
Praxis: Stop zuerst festlegen, daraus die Stückzahl berechnen (Risiko in Euro geteilt durch Abstand). Nie den Stop weiter weg ziehen. Im Journal festhalten, welche Stop-Art welchen Erwartungswert hatte.