Opening Range Breakout: Checkliste für Kleinkonten

Beim ORB handelst du den Ausbruch aus der Spanne der ersten 15 Minuten nach US-Eröffnung (15:30 MEZ). Die meisten Fehler entstehen nicht in der Idee, sondern in fehlender Disziplin. Diese Punkte helfen.

  1. Regime: Liegt der Index (SPY) über oder unter dem Vortagesschluss? Nur in Trendrichtung handeln.
  2. Termine und Katalysator: Makro-Daten oder Earnings heute? Ohne Grund kein Volumen, bei großen Terminen Skip oder halbe Größe.
  3. Range-Breite: unter 0,5 % des Kurses gibt viele Fehlausbrüche, über 3 % lässt kein sinnvolles CRV zu.
  4. Auslöser: Schlusskurs einer 5-Minuten-Kerze außerhalb der Range, kein einzelner Tick. Einstieg per Limit-Order.
  5. Stop und Ziel: Stop an der Gegenseite der Range, Ziel mindestens 1,5 × Risiko, nach Gebühren gerechnet.
  6. Größe: festes Risiko in Euro geteilt durch (Einstieg minus Stop). Nie aufrunden.
  7. Grenzen: Zeitlimit für Einstiege, Tagesverlustgrenze, vor Schluss flat.
  8. Nachbesprechung: Regeln befolgt, Ergebnis in R, ein Lernpunkt. Nach 20 Trades den Erwartungswert rechnen.

Ein Gegentest an historischen Daten zeigt oft, dass ein Setup bei einem Titel Erwartungswert um null hat. Dann gilt: Skip statt hoffen.

Zum Abhaken gibt es die ausführliche Checkliste unter Produkte; passend dazu das Risikokit (7 €).

Keine Anlageberatung; Handel kann zu Verlusten führen.

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